Engel & Engel - So ist die Liebe, mi amor

 

Jul 01

Engel

Engel, das Wort hat seine Wurzeln im altgriechischen „ángelos“ und es

steht für „Bote“. Boten sind erfahrungsgemäß viel unterwegs und haben

meist etwas im Gepäck. Engel & Engel, oder auch Tea und Vendi, sind seit

ihrer frühesten Kindheit Reisende. Die beiden Dindic-Schwestern mussten

als kleine Kinder vor rund 20 Jahren ihren Geburtsort Zenica verlassen.

Fluchtartig, mit dem Allernötigsten. Zenica liegt geografisch genau in

der Mitte Bosniens und als der Balkankrieg ausbrach, musste die

Vierköpfige Familie von heute auf morgen ihr bisheriges Leben hinter

sich lassen. Das im Bau befindliche Haus, die Freunde aus der Schule,

die aus dem Kindergarten, Verwandte… Ein Blick zurück in Wehmut. Der

Vater, der bereits in Deutschland eine Arbeitsstelle im Gesundheitswesen

gefunden hatte, holte im allerletzten Moment seine Lieben zu sich. Tea

und Vendi hatten keine Ahnung was sie in der Fremde erwartet, aber den

Krieg konnten sie hinter sich lassen. In Bayern angekommen, integrierten

sich die Schwestern schnell. Aus den beiden aufgeweckten Blondschöpfen

wurden bayrische Mädels und heute hat die jüngere, Vendi, ihre Prüfungen

im Wirtschaftsingenieurwesen, Fachgebiet Fahrzeugtechnik, erfolgreich

bestanden und absolviert gerade ihr Praktikum bei einer bayrischen

Nobelmarke mit drei Buchstaben. Ihre Schwester Tea hat vor zwei Jahren

ihren Magister in Elementarpädagogik abgeschlossen und leitet heute

einen Kindergarten in München. Tea und Vendi. Zwei erwachsene Frauen, in

Deutschland angekommen und längst auch mit deutschem Pass in der Tasche,

die mit beiden Beinen im Leben stehen. Zwei blonde Engel mit einer

gemeinsamen Leidenschaft: Musik.

„Der Papa hat immer schon Schlagzeug gespielt und auch in Bosnien hat er

bei Bands getrommelt und er war es eigentlich, der diese Leidenschaft

für Musik in uns erweckt hat“, erzählt Vendi und Tea erinnert sich an

frühe Auftritte der beiden Schwestern: „Sieben und Zwölf waren wir,

haben auf unseren Keyboards gespielt und dazu gesungen. Singen, das hat

uns immer schon fasziniert“. Der Papa hat dabei helfend zur Seite

gestanden, dieses und jenes erklärt, aber was damals schon deutlich zu

erkennen war, das ist dieser „Zug zum Tor“ – wie es Fußballer bezeichnen

würden – der von jeher in den beiden steckte. „Spaß ist gut, aber wenn

wir etwas anpacken, dann wollen wir auch etwas erreichen, alles

professionell angehen“, erklären die Schwestern und stiegen später in

eine typische Cover-Band ein. Die jungen Damen vorne an der Mikro-Front

und hinten schwitzten sich die Herren ab. Das Genre: Querbeet.

Hochzeiten, Firmenfeiern, Stadtfeste, gespielt wurde, wo eine lebende

Juke-Box gebraucht wurde. „Die Musiker waren zwar gut, die Herren, aber

ehrlich gesagt ein bisschen zu alt für uns“, schmunzelt Vendi heute.

Nachsatz: „Die waren alle 40 oder so…“ Zwanzig Jahre Unterschied,

zwanzig Jahre zu viel und so gründeten die Dindic-Mädels ihre eigene

Formation. Vor vier Jahren liefen sie mit „The Riffs“ vom Stapel. Eine

Rock-Cover-Band. Zwei Frontfrauen, Bass, Gitarre, Schlagzeug, Keyboards.

Gespielt wurde alles was rockte und das Publikum in Bewegung brachte.

The Riffs – sie liefen auf kein Riff auf, im Gegenteil, sie wurden immer

öfter gebucht.

Das brachte nicht nur weitere Bühnenerfahrung sondern auch mehr und mehr

administrative Aufgaben. Booking, Logistik, die kaufmännischen Agenden…

„Wir lernten viel über die Mechanismen des Showgeschäftes und ein

bisschen blieb bei dem zusätzlichen Drumherum das Singen auf der

Strecke“, erzählt Tea.

Einmal, da standen die Riffs bei einem Ski-Opening im Österreichischen

Vorarlberg auf der Bühne, als sie von einem Profi aus der Musikbranche

angesprochen wurden. Konkret wurden Tea und Vendi zu Demosessions

eingeladen. Das war’s, einmal ins Profigeschäft schnuppern. Ja, da gab

es bereits vorher Versuche aber die verliefen sich immer irgendwie im

Sand. Leere Versprechungen doch dieses Mal schien es anders zu sein.

Beim jungen Münchener Unternehmen Platinstar wurden sie nun unter die

Fittiche genommen und unter dem Namen „Engel & Engel“ bereiten sie sich

nun konsequent auf eine Karriere im Showgeschäft vor. Eine rundum

perfekte Konstellation. Management, Booking, CD-Produktion und

Promotion, Platinstar bot „Engel & Engel“ einen Komplettvertrag, in der

Branche „360 Grad“-Modell genannt und die beiden Schwestern sagten

schließlich zu, gaben der jungen Company ihr Vertrauen. Es war genau

jene Form der Professionalität, die sie all die Jahre gesucht und nun

gefunden hatten. „Wir können uns nun voll aufs Singen und die

künstlerische Arbeit konzentrieren und um alles andere, darum kümmern

sich nun die Leute bei Platinstar“, freut sich Tea und die beiden

Musikbotinnen wissen ganz genau was sie wollen: „Musik machen, fröhliche

Melodien, super tanzbaren, modernen Deutschpop mit einem Schuss

Schlager“ und gemeinsam mit ihrem Label Platinstar setzen sie nun die

ersten Schritte in diese Richtung.

In der Tat, kennt man das Musikgeschäft, dann lässt sich bald erkennen,

dass „Engel & Engel“ schon mit ihrem Erstlingssong „So ist die Liebe, mi

Amor“, so gut wie konkurrenzlos sind. „Das Original stammt aus dem Jahr

1978 und wurde von der Band Luv gesungen…da waren meine Schwester und

ich ja noch nicht einmal in Planung“, lacht Vendi und Tea ergänzt: „Es

ist ein Super-Song und es ist schön, dass wir es sind, die diesem Hit

ein zeitgemäßes Outfit geben können.“

Jetzt heißt es für „Engel & Engel“ auf in die Zukunft. Zwei Engel für

Platinstar und man darf drauf Wetten: Abheben wird nur die Karriere!

Hier gibt es das offizielle Video: www.youtube.com/watch?v=9BRNpZ23eTA

Quelle: Platinstar GmbH

Weitere Informationen:

http:www.platinstar.net

 
 
 
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